"Was-Wo-Werwolf" Winterlager 2017

Auch wenn das Wetter eher zu einem nassen Frühlingslager passte, ließen sich die tapferen Kinder und Jugendlichen der Pfadfindergruppe Innsbruck-Allerheiligen nicht aufhalten, ihr alljährliches Winterlager, diesmal im Pfadfinderheim Telfs, abzuhalten.

 

Zu jedem guten Lager gehört natürlich auch eine ganz und gar spannende Geschichte, welche selbstverständlich nicht lange auf sich warten ließ.

Am Samstag trafen nämlich nicht nur die Pfadfinder ein, sondern auch ein vollkommen aufgelöster Bauer mit seiner Bäuerin und dem letzten noch lebenden Schaf seiner Herde.

Schreckliche Dinge sind in der Nacht vom Freitag auf Samstag passiert, aber nichts, was die mutigen Kinder und Jugendlichen aufhalten könnte.

 

Gemeinsam in Kleingruppen machten sie sich auf Hinweissuche und machten Traurige fröhlich, suchten komische Zutaten, halfen bei einem Plakat, übten sich im Bierdeckelzielwurf und schrieben obendrein noch herzzerreißende Liebesgedichte für den Bauer und seine Bäuerin.

 

Als der Samstagabend anbrach und alle mit gut gefüllten Bäuchen am Lagerfeuer den Verhandlung lauschten, wurde allen plötzlichen klar, dass die Angeklagten fehlten. Und als dann noch Wolfsgeheul aus dem umliegenden Wald ertönte, hätten sich die meisten wohl aus dem Staub gemacht, nicht aber unser tapferen Pfadfinder!

 

Gemeinsam begaben sie sich auf eine unermüdliche Werwolfssuche, nach welcher sie mit Hilfe der Wahrsagerin schließlich den wahren Werwolf identifizierten.

 

Dank dem Zauberer konnte die Bestie wieder in die geliebte Caravelle verwandelt werden und der Abend, vielleicht auch die Welt, war gerettet und am Sonntag konnte mit gutem Gewissen, einem Lachen auf den Lippen und Liedern in den Ohren, die Heimreise angetreten werden.